OPERATIVES

OPERATIVES

ZENTRUM für AUGENHEILKUNDE

ZENTRUM für AUGENHEIL-
KUNDE

Cottbus • Lübben • Peitz

Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Augenheilkunde

Überörtliche Gemeinschafts-

praxis für Augenheilkunde

  • Dipl.-Med. Elke Burghardt
  • Dr.med. Andrea Kretschmann
  • Dipl.-Med. Marina Müller

zertifiziert nach DIN ISO EN 9001:2008 und dem Hygiene-Rahmenplan

zertifiziert nach

DIN ISO EN 9001:2008

und dem Hygiene-Rahmenplan

LIEBE PATIENTEN

wir begrüßen Sie in unserer Überörtlichen Gemeinschaftspraxis für Augenheilkunde. Unser Team unter der Leitung von 3 Augenärztinnen betreut Sie auf allen Gebieten der Augenheilkunde konservativ und operativ. Unsere hohe Spezialisierung ermöglicht es, Ihnen bei allen Problemen, die am Auge auftreten können, eine optimale Lösung anzubieten. An vier Standorten  in Cottbus, Lübben und Peitz sind wir für Sie erreichbar.

Durch unsere hohe Spezialiserung arbeiten wir auch mit anderen Augenarztpraxen kollegial zusammen.
Ein umfangreiches Spektrum an ambulanten Behandlungen und Operationen wird durch unsere Gemeinschaftspraxis fachgerecht angeboten. Betreut werden Sie dabei von einem fürsorglichen Schwesternteam, das mit hohem fachlichen und einfühlsamen Engagement den Fachärzten zur Seite steht.

UNSERE STANDORTE
wir behandeln Kassen- und Privatpatienten

Operatives Zentrum Cottbus Wachsbleiche

Telefon

0355 4309100

Kontakt

An der Wachsbleiche 1, 03046 Cottbus

Fax

0355 430910-17

Mail

info@augentagesklinik-online.de

Unser Standort

In idyllischer Umgebung am Amtsteich in Cottbus befindet sich unsere Augentagesklinik. Hier werden alle ambulanten Operationen durchgeführt. Seit der Eröffnung im Oktober 2005 steht an erster Stelle die Operation des Grauen Stares. Die Möglichkeit der Implantation von Premiumlinsen zur Korrektur von Altersweitsichtigkeit und anderen Sehfehlern ist gegeben und wird zunehmend genutzt. Unser OP Spektrum erweiterte sich seit 2008 um das große Gebiet der ambulanten Netzhaut- und Glaskörperchirurgie (Vitrektomie) sowie der Operationen des Grünen Stares (Glaukom). Weitere häufig durchgeführte Operationen sind Korrekturen bei Stellungsanomalien der Lider und kosmetische Operationen bei Veränderungen der Lidhaut. Die intravitreale Injektionstherapie bei feuchter altersbedingter Makuladegenaration bieten wir seit ihrer Zulassung 2006 in unserer Augentagesklinik an. Es ist ein wichtiger Teil unseres OP-Spektrums. Die Patienten haben nach erfolgter Augen-OP die Möglichkeit, in der benachbarten Wohnanlage „Carl Blechen“ oder in der Sanzeberg Seniorenresidenz Cottbus eine betreute Übernachtung in Anspruch zu nehmen.

Öffnungszeit

Montag – Donnerstag

Termine nach Vereinbarung

Dienstag

15:00 bis 18:00 Netzhaut-Spezialsprechstunde

Route

Augenarztpraxis Cottbus Priormühle

Telefon

0355 4309100

Kontakt

An der Priormühle 14,
03050 Cottbus

Fax

0355 430910-17

Mail

info@augentagesklinik-online.de

Unser Standort

Unser Hauptstandort der Überörtlichen Gemeinschaftspraxis befindet sich in Cottbus, An der Priormühle 14. Hier finden die allgemeinen Behandlungen von Erkrankungen am Auge und die Vorbereitung auf die anstehende Operation (ambulante Cataractchirurgie / Glaukomchirurgie / Lidchirurgie / intravitrealen Injektionstherapie) statt. Wir führen spezielle Diagnostiken  bei Grünem Star (OCT, Pachymetrie), bei Netzhauterkrankungen (Fluoreszenzangiographie, OCT) durch. Durch die seit vielen Jahren durchgeführten Behandlungen verfügen wir über einen großen Erfahrungsschatz bei der Lasertherapie von Netzhautveränderungen bei Allgemeinerkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck. Weiterhin werden mit einem speziellen Laserverfahren der Nachstar und der Grüne Star therapiert. Wir verfügen über die Genehmigung zur Durchführung der PDT (Photodynamischen Therapie) bei Makuladegeneration.

Öffnungszeit

Montag

08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 15:00 Uhr

Dienstag

13:00 bis 18:00 Uhr

Mittwoch

08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 15:00 Uhr

Donnerstag

08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 15:00 Uhr

Freitag

Sondersprechzeit (nach Vereinbarung)

Route

Augenarztpraxis
Lübben

Telefon

03546 934983

Kontakt

Hauptstrasse 6,
15907 Lübben

Fax

03546 93498-5

Mail

info@augentagesklinik-online.de

Unser Standort

Seit Oktober 2007 haben wir die augenärztliche Betreuung im Raum Lübben übernommen. Die Grundversorgung der Patienten erfolgt in unserer Praxis vor Ort. Weiterführende erforderliche Diagnostik oder Therapien (auch zur Vorbereitung auf ambulante Operationen) werden auch in Lübben durchgeführt. Alle Vorbereitungen zur Cataract- Operation, intravitrealen Injektionstherapie und Glaukomchirurgie sind durchführbar. Desweiteren ist vor Ort die OCT Untersuchung der Netzhaut und eine spezielle Glaukomdiagnostik möglich. Ein YAG- Lasergerät ermöglicht die Therapie des Nachstares nach einer Cataract-OP. Notwendige Operationen werden in der Augentagesklinik in Cottbus durchgeführt. Durch die computertechnische Vernetzung der einzelnen Standorte ist die Terminvergabe und Organisation der weiteren Patientenbetreuung reibungslos möglich.

Öffnungszeit

Montag

08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 17:00 Uhr

Dienstag

Sehschule nach Vereinbarung

Mittwoch

Sehschule nach Vereinbarung

Donnerstag

08:00 bis 12:00 und 13:00 bis 17:00 Uhr

Freitag

08:00 bis 12:00 Uhr

Route

Augenarztpraxis
Peitz

Telefon

035601 803599

Kontakt

Mittelstrasse 3,
03185 Peitz

Fax

035601 897844

Mail

info@augentagesklinik-online.de

Unser Standort

Unsere Überörtliche Gemeinschaftspraxis erweiterte sich im Juli 2009 durch die Eröffnung der Zweigpraxis in Peitz. Damit sichern wir die Grundversorgung auch in diesem Gebiet. Durch die vernetzte Struktur unserer überörtlichen Gemeinschaftspraxis ist die unkomplizierte Weiterleitung der Patienten zur Spezialdiagnostik, Therapie und Operation an unseren Cottbuser Standorten möglich.

Öffnungszeit

Dienstag

08:00 – 12:00 und 13:00 – 18:00 Uhr
12:00 -13:00 Uhr nach Vereinbarung

Donnerstag

08:00 – 12:00 und 13:00 – 18:00 Uhr
12:00 – 13:00 Uhr nach Vereinbarung

UNSERE LEISTUNGEN

Unsere Gemeinschaftspraxis bietet diagnostische und therapeutische Möglichkeiten auf allen Gebieten der Augenheilkunde an. Wir sind ein hochqualifiziertes Praxisteam und betreuen Patienten sowohl im konservativen als auch operativen Bereich. Besondere Erfahrungen besitzen wir bei der Behandlung des Grauen Stars (Cataract), bei Erkrankungen der Netzhaut (Maculadegeneration, Veränderungen infolge von Allgemeinerkrankungen wie Diabetes und Hypertonus). Ein weiterer Schwerpunkt richtet sich auf die Früherkennung und Therapie des Grünen Stars (Glaucom). Modernste Untersuchungsgeräte ermöglichen uns eine differenzierte, innovative Diagnostik und die Festlegung einer optimalen Therapie.

Operative Leistungen

modernste
Operationstechnik

Operative Möglichkeiten

Cataractoperation (Grauer Star)

  • modernste OP-Technik
  • Verwendung individuell angepasster Intraokularlinsen (IOL)
  • mikroinzisionale Cataractchirurgie (=MICS), Starschnittbreite 1,8 – 2,1 mm und Implantation von MICS-IOL
  • Implantation von Premiumlinsen (Multifokallinse bei Presbyopie, torische IOL bei Astigmatismus, eyemax-Linse und Blaufilterlinse bei Maculadegeneration)
  • Sekundärlinsenimplantation bei Aphakie
  • clear lens extraction zur Korrektur höherer Sehfehler, z.B. Kurzsichtigkeit
  • Möglichkeit der betreuten Übernachtung nach der Operation

Netzhaut- und Glaskörperchirurgie

  • Netzhaut-Glaskörperchirurgie (Pars plana Vitrektomie) mit und ohne Endotamponade (Gas, Luft, Silikonöl) bei Glaskörpertrübungen, Netzhautablösungen, Membran- oder Lochbildung der Macula und weiteren Indikationen
  • Eindellende Operationen (Cerclage, Plombe) bei Netzhautablösung

Glaukomchirurgie (Grüner Star)

  • filtrierende Glaukomoperation (Trabekulektomie)
  • i-Stent (transtrabekulärer Shunt)
  • Cyclophotokoagulation
  • Cyclokryokoagulation
  • Lasertherapie bei Engwinkelglaukom (YAG-Laseriridotomie)
  • Argonlasertrabekuloplastik

Lasertherapie

  • Argonlasertherapie bei Netzhauterkrankung infolge Diabetes, bei Netzhautgefäßverschlüssen und bei Netzhautlöchern
  • Yag-Lasertherapie bei postoperativer Kapselfibrose (Nachstar) und bei Engwinkelglaucom
  • Photodynamische Therapie (PDT) bei altersbedingten Netzhauterkrankungen und Netzhautveränderungen infolge hoher Myopie

Intravitreale Injektionstherapie

  • bei Erkrankung des Sehzentrums der Netzhaut, z.B. altersbedingten Durchblutungsstörungen (feuchte Maculadegeneration)
  • bei venösen Gefäßverschlüssen
  • bei diabetischem Maculaödem
  • bei entzündlichen Veränderungen (Uveitis)
  • bei anderen speziellen Erkrankungen der Netzhaut

Lidchirurgie

Operation bei krankhaften Veränderungen an den Augenlidern:

 

  • Entropium (Einwärtsrollung der Lidränder)
  • Ektropium (Umstülpung des Lides nach außen)
  • Lidtumore
  • Chalacion (Hagelkorn)
  • Pterygium (Flügelfell)

Kosmetische Lidoperationen

  • Lidstraffung bei Schlupflidern und „Tränensäcken“ (Blepharochalasis–OP)
  • Entfernung von gutartigen Hautveränderungen

ÄRZTLICHE LEISTUNGEN

diagnostische und therapeutische Möglichkeiten auf vielen Gebieten der Augenheilkunde

Ärztliche Leisungen

Fluoreszenz- angiographie

  • Zustandsanalyse der Netzhautgefäße mittels Farbstoff Fluorescein
  • Voruntersuchung zur Lasertherapie der Netzhaut
  • diagnostisches Kriterium zur Therapie der Maculadegeneration

Optische Kohärenztomographie

Optische Kohärenztomographie (Spektraldomain OCT)

 

  • präzise Diagnostik von Erkrankungen der Macula
  • Verlaufskontrolle von Maculaerkrankungen nach intravitrealer Injektionstherapie oder Operation
  • Diagnostik und Verlaufskontrolle bei Glaucom

Glaukomdiagnostik

  • Glaukomvorsorgeuntersuchung
  • Sehnervenfaseranalyse (OCT)
  • Pachymetrie (Bestimmung der Hornhautdicke)

Ultraschalldiagnostik

  • Diagnostik von Erkrankungen des Augapfels, der Augenmuskeln, des Sehnerven und der Augenhöhle

Biometrie des Auges

  • individuelle Vermessung des Auges und Bestimmung der Intraokularlinsen vor geplanter Cataract-Operation (Grauer Star)

Fundusfotografie

  • fotografische Dokumentation des Augenhintergrundes

Sehschule

  • Schieldiagnostik und -behandlung

Ärztliche Leistungen

Fluoreszenzangiographie

  • Zustandsanalyse der Netzhautgefäße mittels Farbstoff Fluorescein
  • Voruntersuchung zur Lasertherapie der Netzhaut
  • diagnostisches Kriterium zur Therapie der Maculadegeneration

Optische Kohärenztomographie

Optische Kohärenztomographie (Spektraldomain OCT)

  • präzise Diagnostik von Erkrankungen der Macula
  • Verlaufskontrolle von Maculaerkrankungen nach intravitrealer Injektionstherapie oder Operation
  • Diagnostik und Verlaufskontrolle bei Glaucom

Glaukomdiagnostik

  • Glaukomvorsorgeuntersuchung
  • Sehnervenfaseranalyse (OCT)
  • Pachymetrie (Bestimmung der Hornhautdicke)

Ultraschalldiagnostik

  • Diagnostik von Erkrankungen des Augapfels, der Augenmuskeln, des Sehnerven und der Augenhöhle

Biometrie des Auges

  • individuelle Vermessung des Auges und Bestimmung der Intraokularlinsen vor geplanter Cataract-Operation (Grauer Star)

Fundusfotografie

  • fotografische Dokumentation des Augenhintergrundes

Sehschule

  • Schieldiagnostik und -behandlung

Sie werden behandelt von

unserem Ärzteteam

Dipl.-Med. Elke Burghardt

Fachärztin für Augenheilkunde

Tätigkeit

  • Lasertherapie
  • innovative Netzhaut – und Glaukomdiagnostik
  • Diagnostik und Therapie der altersbedingten und aller anderen Formen der Maculadegeneration
  • kosmetische Lidchirurgie

Ausbildung

  • 1976 Abitur
  • 1976-1982 Medizinstudium an der Friedrich-Schiller-Universität Jena
  • 1982-1986 Facharztausbildung an der Augenklinik des ehemaligen Bezirkskrankenhaus Cottbus (heute: Carl-Thiem Klinikum/Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité)
  • 1987-1990 ambulante augenärztliche Tätigkeit
  • 1991 Niederlassung in eigener Praxis

Mitgliedschaft

  • Berufsverband der Augenärzte (BVA)
  • Augenärztliche Genossenschaft Brandenburg  (aägb)
  • EVRS – European VitreoRetinal Society
  • Deutsche Ophtalmologische Gesellschaft (DOG)

Dr.med.Andrea Kretschmann

Fachärztin für Augenheilkunde

Tätigkeit

  • Netzhaut – Glaskörperchirurgie
  • Cataractchirurgie
  • Glaukomchirurgie
  • Diagnostik und Therapie der altersbedingten und aller anderen Formen der Maculadegeneration
  • YAG Lasertherapie
  • Lidchirurgie
  • Ultraschalldiagnostik

Ausbildung

  • 1977 Abitur
  • 1978-1984 Medizinstudium an der Humboldt-Universität Berlin
  • 1984-1989 Facharztausbildung an der Augenklinik des ehemaligen Bezirkskrankenhaus Cottbus (heute: Carl-Thiem Klinikum/Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité)
  • 1990-2007 Augenärztin an der Augenklinik „Ernst von Bergmann„ in Potsdam (ab 1997 Oberärztin)
  • 2007 Niederlassung in eigener Praxis

Mitgliedschaft

  • Berufsverband der Augenärzte (BVA)
  • Augenärztliche Genossenschaft Brandenburg  (aägb)
  • Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG)
  • Berlin- Brandenburgische Augenärtzliche Gesellschaft (BBAG)
  • EVRS – European VitreoRetinal Society

Dipl.-Med. Marina Müller

Fachärztin für Augenheilkunde

Tätigkeit

  • Cataractchirugie
  • Netzhaut- Glaskörperchirurgie
  • Diagnostik und Therapie der altersbedingten und aller anderen Formen der Maculadegeneration
  • Lidchirurgie
  • Lasertherapie


Soziales Engagement
OP Einsatz in Afrika / Tansania  2015 / 2016

Ausbildung

  • 1976 Abitur
  • 1976-1982 Medizinstudium an der Humboldt-Universität Berlin
  • 1982-1986 Facharztausbildung an der Augenklinik des ehemaligen Bezirkskrankenhaus Cottbus (heute: Carl-Thiem- Klinikum / Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité)
  • 1986-1993 Stationsärztin an der Augenklinik des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus
  • 1993 Niederlassung in eigener Praxis

Mitgliedschaft

  • Berufsverband der Augenärzte (BVA)
  • Mitglied des Vorstandes der Augenärztliche Genossenschaft Brandenburg  (aägb)
  • EVRS – European VitreoRetinal Society
  • Gründungsmitglied des Netzwerkes „ Die Augenchirurginnen“

Unsere Kollegen

Unsere Assistenzärztinnen in Weiterbildung

Dipl.-Med. Barbara Trojan

Fachärztin für Augenheilkunde

Tätigkeit

  • ambulante Sprechstunde
  • Lasertherapie
  • Lidchirurgie
  • Cataractchirurgie
  • Diagnostik und Therapie der altersbedingten und aller anderen Formen der Maculadegeneration

Ausbildung

Frau Barbara Trojan verstärkt unser Ärzteteam seit dem 01.04.2017. Sie ist unsere verantwortliche Fachärztin in der Zweigpraxis in Peitz.

  • 2002 Abitur
  • 2002-2008 Medizinstudium an der Schlesischen Universität in Katowice (Polen)
  • 2008-2009 Medizinassistentin / Praktisches Jahr im Militärkrankenhaus / Poliklinik in Krakow (Polen)
  • Assistenzärztin in der Augenklinik in Königs Wusterhausen
  • 2010-2014 Assistenzärztin für Augenheilkunde im Klinikum Vivantes Neukölln in Berlin
  • 2015 Fachärztin für Augenheilkunde
  • seit 2016 operative Ausbildung im Bereich der Cataractchirurgie
  • seit 2017 angestellte Fachärztin in der Überörtlichen Gemeinschaftspraxis Cottbus

Sprachkenntnisse

  • Englisch: Fortgeschritten
  • Deutsch: Fortgeschritten
  • Polnisch: Muttersprache

Mitgliedschaft

  • Deutsche Opthalmologische Gesellschaft (DOG)
  • Berlin-Brandenburgische Augenärztliche Gesellschaft (BBAG)

Yehia Mohamad

Facharzt für Augenheilkunde (Syrien)

Tätigkeit

  • ambulante Sprechstunde
  • Diagnostik und Therapie der altersbedingten und aller anderen Formen der Maculadegeneration
  • Lasertherapie

Ausbildung

Herr Yehia Mohamad verstärkt unser Ärzteteam seit dem 01.02.2017 in der Praxis „An der Priormühle 14“ in Cottbus.

  • 2001 Abitur
  • 2001-2007 Medizinstudium an der Fakultät in Aleppo mit Abschluss : Staatsexamen
  • 2007-2013 Assistenzarzt in der Augenheilkunde im Krankenhaus in Aleppo mit Abschluss : Facharzt für Augenheilkunde
  • 2013-2015 angestellter Facharzt im Alhekmeh Krankenhaus in Aleppo
  • 2016 Hospitation in der Chirurgie Abteilung im Siloah Trudpert Klinikum in Pforzheim
  • seit 2017 in Weiterbildung zur Anerkennung des Facharztes für Augenheilkunde in Deutschland

Sprachkenntnisse

  • Arabisch: Muttersprache
  • Deutsch: B2 TELC Tübingen
  • Englisch: Fortgeschritten

Pardis Sadeghian

Assistenzärztin in Weiterbildung

Ausbildung

Frau Pardis Sardeghian hat am 01.12.2014 ihre Weiterbildung zur Fachärztin für Augenheilkunde bei uns begonnen.

  • 1998 Abitur
  • 1999-2003 Bachelorstudium Zellular & Molekularbiologie an der freien Universität Teheran (Iran)
  • 2003-2004 Pre- Medizin Studium, Avicenna International College Szeged (Ungarn)
  • 2004-2005 Medizin- Grundstudium Szeged (Ungarn)
  • 2005-2009 Medizinstudium an der Universität Shahid Beheshti Teheran (Iran)
  • 2009-20011 Intership an der medizinischen Universität Shahid Beheshi Teheran (Iran), Abschluss: Ärztin
  • 07/2014 Praktikum an dem Ev. Hubertus Krankenhaus Berlin
  • 12/2014 in Weiterbildung zur Fachärztin für Augenheilkunde in unserer Überörtlichen Gemeinschaftspraxis Cottbus

Sprachkenntnisse

  • Persisch: Muttersprache
  • Deutsch: B2
  • Englisch: Fortgeschritten

Sarah-Marie Hendrischke

Assistenzärztin in Weiterbildung

Ausbildung

Frau Sarah–Marie Hendrischke hat am 01.03.2017 ihre Weiterbildung zur Fachärztin für Augenheilkunde bei uns begonnen.

  • 2010 Abitur
  • 2010 Studium der Humanmedizin MLU-Halle-Wittemberg
  1. Staatsexamen 09/2012
  2. Staatsexamen 10/2015
  • 2015-2016 Praktisches Jahr Universitätsklinikum in Halle
  • seit 2017 in Weiterbildung zur Fachärztin für Augenheilkunde in unserer Überörtlichen Gemeinschaftspraxis Cottbus

Sprachkenntnisse

  • Deutsch : Muttersprache
  • Englisch: Fortgeschritten
  • Französisch: Fortgeschritten
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Zusätzliche Information für Patienten

Informationen über Augenerkrankungen

Übersicht der Intraokularlinsen (IOL) bei Cataract-OP

Standard Intraokularlinsen (IOL)

Monofokale IOL

  • Diese Linsen ermöglichen scharfes Sehen in einer bestimmten Entfernung, zumeist in der Ferne
  • Brille für Computer Arbeit und zum Lesen ist weiter erforderlich

Premiumlinsen 

Multifokallinse (Trifokallinse)

  • Mit einer Multifokallinse können die Bereiche für das Weit-, Intermediär- (Zwischenbereich) und Nahsehen korrigiert werden, so dass eine weitestgehende Brillenfreiheit erreicht werden kann.
  • Multifokallinsen der neueren Generationen sind die Trifokallinsen, die eine verbesserte Abbildung im Computerarbeitsabstand ermöglichen

Torische Intraokularlinsen

  • Korrektur eines Brechungsfehlers, der durch eine Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) verursacht wird
  • Ziel ist es, eine weitestgehende Brillenfreiheit für die Ferne oder eine deutliche Reduktion des Astigmatismus zu erreichen

Torische Trifokallinse

  • Vereinigung der Vorteile einer Trifoklallinse mit der einer torischen IOL

Asphärische Intraokularlinsen mit erweiterter Filterfunktion (Blaufilterlinse)

  • Diese Linsen verfügen zusätzlich zu ihrer Einstärkenoptik über einen besonderen Lichtfilter
  • Es wird die Belastung von bestimmten Wellenlängen des Lichtes reduziert und dadurch die Schutzwirkung der natürlichen Linse für die Netzhaut simuliert.
  • Der Einsatz dieser Linsen bei der OP des Grauen Stars ist besonders für Patienten mit altersbedingter Maculadegeneration zu empfehlen.
  • Im Bundesland Brandenburg ist durch einen Vertrag zwischen der AOK, IKK und der Augenärztegenossenschaft (aägb) der Einsatz dieser speziellen Linse für AOK/ IKK-Versicherte eine Kassenleistung.

Extended macular lens „eyemax mono“

  • die iOlAMD eyemax mono ist eine Linse, die es Patienten ermöglicht, intakte Makulabereiche bei bestehender AMD besser zu nutzen

Bei der Auswahl einer Intraokularlinse sollten die persönlichen Bedürfnisse des Patienten und der individuelle Augenbefund berücksichtigt werden.

Für Premiumlinsen gilt: Durch das GKV-Versorgungsstrukturgesetz vom 01.01.2012 übernehmen Krankenkassen die Kosten in Höhe der Standard IOL und der ärztlichen Leistung. Der Patient zahlt die anfallenden Mehrkosten. Diese kommen durch die Wahl des Implantates und eventuelle zusätzliche ärztliche Leistungen zustande.

Kosmetische Lidchirurgie

Blepharochalasis (Dermatochalasis) = Schlupflider Als Schlupflider (med. Bezeichnung = Blepharochalasis) werden hängende Oberlider infolge einer nachlassenden Bindegewebsspannung bezeichnet. Die Ursachen können vielfältig sein. Im Prinzip ist es aber eine „normale“ altersbedingte Veränderung, welche sich in jedem Gesicht in unterschiedlichem Ausmaß zeigt. In vielen Fällen tritt dies aber schon frühzeitig auf, oft verbunden mit einer familiären Veranlagung. Der müde und abgespannte Blick stört sehr und lässt das Gesicht älter erscheinen. Auch der Gesichtsausdruck verändert sich, denn durch die „Lidsenkung“ erscheinen die Augen kleiner. Ein Oberlid ist oft nicht mehr sichtbar, das Schminken ist ohne Effekt. Schlupflider können sich vor allem für Menschen, die dynamisch im täglichen Leben stehen, zu einem psychischen Problem entwickeln. Viele Patienten leiden darunter und suchen nach einer Lösung. Unsere Praxis verfügt über eine jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der operativen Lid-Straffung und auch anderer Methoden der Hautstraffung im Augen – und Stirnbereich z.B. Botox Anwendung.

Sie können jederzeit einen Termin für ein ausführliches Beratungsgespräch vereinbaren.

Zur Einsicht liegt in den einzelnen Praxisstandorten eine Broschüre mit Bildern von Befunden vor und nach der OP an der Anmeldung (bei Nachfrage) aus.

Krankheitsbild Grauer Star (Cataract)

Als Grauen Star bezeichnet man eine Trübung der Augenlinse. Diese Trübung ist eine meist altersbedingte Veränderung, die uns mehr und mehr im Alltag und in unserer Lebensqualität einschränkt. Auch Unfälle und schwere Entzündungen am Auge oder chronische Allgemeinkrankheiten können die Cataract frühzeitig entstehen lassen. In Deutschland werden rund 600 000 Operationen jährlich durchgeführt. Die Operation des Grauen Stars gehört zu den am häufigsten durchgeführten operativen Eingriffen.

Symptome (Krankheitszeichen): Das Hauptsymptom ist ein meist langsamer, schmerzloser Sehverlust. Bestimmte Formen der Linsentrübung können aber auch mit einer sehr schnellen Sehverschlechterung einhergehen. Weitere Anzeichen der Erkrankung sind folgende:

  • verschwommenes Sehen
  • erhöhte Blendung und Lichtempfindlichkeit
  • „Nebelsehen“
  • eventuell Wahrnehmung von Doppelbildern
  • manchmal vorübergehende kurzzeitige Besserung des Sehvermögens in der Nähe (der  Patient kann wieder ohne Brille lesen)

Ursachen: Die häufigste Ursache des Grauen Stars ist die schlechtere Nährstoffversorgung der Linse mit zunehmendem Alter. Folgende Faktoren können die Entwicklung einer Linsentrübung auch unabhängig vom Alter begünstigen:

  • UV-Strahlung
  • Röntgen- und Infrarotstrahlung
  • Medikamente z.B. Cortison
  • Chronische Krankheiten wie z. B. Diabetes mellitus
  • Augenverletzungen

Die Krankheit bildet sich über Jahre aus, manchmal aber auch in wenigen Monaten.

Therapie (Behandlung): Der Graue Star kann nur durch eine Operation behandelt werden. Diese Operation wird heute vorwiegend ambulant durchgeführt. Der Eingriff hat eine sehr geringe Komplikationsrate und gehört zu den am häufigsten durchgeführten Operationen. Die OP-Technik bezeichnet man als Phakoemulsifikation:

  • Eröffnung des Auges über einen kleinen Starschnitt (Hornhautschnitt)
  • Eröffnung der Linse durch kreisrunde Entfernung der vorderen Kapsel (Kapsulorhexis 5mm)
  • Zertrümmerung der Linse mittels Ultraschall
  • Absaugen der Trümmer des Linsenmaterials und Säuberung des Kapselsackes
  • Einsetzen der künstlichen Linse in den leeren Kapselsack
  • der Starschnitt dichtet sich selbst ab, es ist keine Naht erforderlich

Anästhesie Einen besonderen Service bietet unsere Praxis den Patienten bei der Auswahl der individuell geeigneten Anästhesieform. Durch die jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Anästhesisten (An der Priormühle und Ärztehaus Nord) ist es möglich, sowohl eine speziell abgestimmte  leichte Narkose als auch eine örtliche Betäubung einzusetzen. Ihre Anästhesiepraxis berät Sie individuell.

Behandlung nach der OP Unseren Patienten werden nach der OP für ca. 4 Wochen entzündungshemmende Augentropfen oder Augensalbe verordnet und ca. 2 bis 4 augenärztliche Kontrollen durchgeführt. Patienten, die mit einer Überweisung zu uns gekommen sind, gehen zur Nachkontrolle zu ihrem Augenarzt zurück. Nach Abschluss des Heilungsverlaufes kann nach ca. 8 – 10 Wochen die Brillenanpassung erfolgen.

Nachstar (Kapselfibrose) Als Nachstar bezeichnet man die Eintrübung der hinteren Linsenkapsel, wobei eine erneute Sehverschlechterung auftritt. Die Eintrübung als Spätreaktion wird durch einen Lasereingriff unkompliziert behoben.

Nähere Erklärungen / Unterlagen zur OP-Vorbereitung bekommen Sie individuell durch das ärztliche Personal bzw. geschulte Schwesternpersonal.  

Krankheitsbild Grüner Star (Glaukom)

Das Glaukom ist eine der häufigsten Erkrankungen des Sehnerven. Charakteristisch ist ein kontinuierlicher Verlust von Nervenfasern infolge eines Missverhältnisses von Augeninnendruck und Durchblutung des Sehnerven. Als Folge entstehen charakteristische Gesichtsfeldausfälle, die im Extremfall zur Erblindung führen. Wenn der Betroffene die Sehstörungen selbst wahrnimmt, ist die Schädigung des Sehnerven schon weit fortgeschritten. Ein vorhandener Schaden lässt sich beim Glaukom nicht rückgängig machen.

Diagnostik: Glaukomvorsorgeuntersuchung ab dem 40. Lebensjahr und besonders bei Risikopatienten:

  • Augeninnendruckmessung
  • Spaltlampenuntersuchung
  • Beurteilung des Sehnerven

Untersuchungen bei begründeten Verdacht auf ein Glaukom:

  • Gonioskopie – Unterscheidung zwischen den verschiedenen Glaukomformen
  • Gesichtsfelduntersuchung – Funktionstest des Sehnerven
  • Pachymetrie – Hornhautdickenmessung
  • Glaucom OCT- Sehnervenfaseranalyse

Formen:

  • Offenwinkelglaukom –  entsteht durch Zunahme des Abflußwiderstandes im Trabekel-Maschenwerk und ist die häufigste Form
  • Engwinkelglaukom    –  verursacht durch anatomische Besonderheiten, kann zum Glaukomanfall führen
  • Niedrigdruckglaukom –  Sehnervenverfall ohne Vorliegen eines erhöhten Augendruckes
  • Sekundäre Glaukome –  Folge von Komplikationen (Entzündung, Verletzung, Operationen, Diabetes, Gefäßveränderungen)

Risikofaktoren:

  • erhöhter Augeninnendruck
  • genetische Veranlagung
  • hohe Kurzsichtigkeit
  • hohe Weitsichtigkeit
  • von der Norm abweichender Blutdruck
  • Durchblutungsprobleme (Vasospasmen)

Therapie:

  • medikamentös (Augentropfen)
  • Laserchirurgie (YAG-Iridotomie, Cyclophotokoagulation)
  • Operative Verfahren (Trabekulektomie, i-Stent)

Ohne Therapie kommt es üblicherweise zum völligen Verlust des Augenlichtes.

Übersicht Netzhauterkrankungen

In der menschlichen Netzhaut (Retina) werden aus der Umwelt projizierte Bilder in elektrische Impulse umgewandelt und über den Sehnerven zum Gehirn weitergeleitet. Obwohl sie nur 0,1- 0,5 mm dick ist, besteht die Netzhaut aus mehreren Schichten. Die äußere Schicht ist das retinale Pigmentepithel, mit spezieller Funktion für Stoffwechsel und Lichtabsorption. Die innere Schicht wird als neurosensorische Netzhaut bezeichnet und beinhaltet die Zapfen, welche das Sehen von Farben und das Erkennen von kleinen Objekten bei Helligkeit gewährleistet und die Stäbchen, welche für das Sehen nachts verantwortlich sind. Es gibt ca. 120 Millionen Stäbchen und 6 Millionen Zapfen im Auge des Menschen. Die Netzhautmitte, auch Macula genannt, enthält die Stelle des schärfsten Sehens und besteht nur aus Zapfenrezeptoren. Alle Erkrankungen der Netzhaut sind schmerzfrei, weil die Netzhaut keine Schmerzfasern besitzt. Deshalb sollten Veränderungen der Sehleistung, des Farbensehens und Gesichtsfeldveränderungen besonders aufmerksam beurteilt werden.

Formen der Netzhauterkrankungen

a) Maculadegeneration

b) Diabetische Retinopathie als Komplikation bei Diabetes mellitus.

c) Netzhautablösung

d) Maculaforamen und epiretinale Gliose

e) Periphere Netzhautdegeneration

f) Netzhautgefäßverschlüsse

g) Entzündliche Netzhauterkrankungen

Diagnostik der Netzhauterkrankungen

  • Opthalmoskopie: Untersuchung des Augenhintergrundes mit Hilfe von Lupe und Spaltlampe
  • Gesichtsfelduntersuchung
  • Fluoreszensangiografie: Untersuchung der Netzhaut mittels Farbstoffgabe und einer speziellen Kamera
  • Optische Kohärenztomografie (OCT): hoch auflösende Schnittbilder der Netzhaut, insbesondere des Sehnerven und der Macularegion
  • Ultraschall: Als Ultraschall bezeichnet man Schallschwingungen oberhalb der menschlichen Hörgrenze. Die in der Augenheilkunde verwendeten Anwendungen bezeichnet man als A-Bild: Achsenlängenmessung des Auges vor Cataractoperation (Biometrie) und B-Bild: zweidimensionales Schnittbild zur Untersuchung von Augapfel, Augenmuskel, Sehnerven und Augenhöhle

Netzhauterkrankung Makuladegeneration

Die Altersbedingte Maculadegeneration (AMD) ist eine Erkrankung des Auges, die das Sehzentrum (Macula lutea) der Netzhaut betrifft und mit einem fortschreitenden Verlust der zentralen Sehschärfe einhergeht.

Ursachen:

Die Ursache der AMD ist noch nicht eindeutig geklärt. Es gibt jedoch Risikofaktoren, die für Entstehung und Verlauf der Erkrankung verantwortlich sind. Dazu zählen erbliche Faktoren, Arteriosklerose, Hypertonus (hoher Blutdruck), Rauchen, hohe UV-Lichtbelastung u.a..

Symptome:

  • Abnahme der Sehschärfe, die den Patienten besonders beim Lesen beeinträchtigt.
  • Wahrnehmen eines verschwommenen Bereichs (Schatten), der mit der Zeit größer wird.
  • Gerade Linien erscheinen wellig oder sind unterbrochen, der Seheindruck ist verzerrt.
  • Kontrastempfinden, Farbensehen sowie die Anpassungsfähigkeit an veränderte Lichtverhältnisse sind gestört.

Formen der AMD:

Die „trockene Form“ macht ca. 80 % der Fälle aus. Sie beginnt durch Ablagerungen von Stoffwechselendprodukten und kann in fortgeschrittenem Stadium in einen flächigen Gewebsschwund übergehen. Ihr Voranschreiten ist meist langsam und schleichend. Die „trockene Form“ kann in eine „feuchte Form“ übergehen. Hierbei bilden sich unter der Netzhaut flächige Gefäßmembranen aus, die zu Blutungen und Schwellungen der Netzhautmitte führen. Das Sehvermögen ist plötzlich und erheblich gestört.

Diagnostik:

  • Untersuchung des Augenhintergrundes
  • Fluoreszenzangiographie
  • Optische Kohärenz-Tomographie (OCT)

Therapie:

Trockene Maculadegeneration

  • Gabe von hochdosierten Mikronährstoffen
  • Vergrößernde Sehhilfen

Feuchte Maculadegeneration

  • Einsatz von speziellen Medikamenten (VEGF-Inhibitoren), die gezielt das krankhafte Gefäßwachstum stoppen. Die Medikamente werden unter sterilen OP-Bedingungen in das Augeninnere eingebracht (intravitreale Injektion =IVI). Die Behandlung muss mehrfach wiederholt werden.
  • Vergrößernde Sehhilfen

Trotz unterschiedlicher Behandlungsansätze ist eine Heilung der AMD derzeit nicht möglich. Mit den bekannten Therapieverfahren soll der Krankheitsprozess aufgehalten oder zumindest verlangsamt werden.

Prophylaxe:

  • gesunde Ernährung
  • Rauchverbot
  • hohen Blutdruck richtig einstellen lassen
  • bei Sonnenschein unbedingt Sonnenbrille tragen
  • sind beginnende Veränderungen der Macula bekannt, kann der Patient mit dem Amsler-Test den Verlauf kontrollieren.

Netzhauterkrankung Diabetische Retinopathie als Komplikation des Diabetes mellitus

Die diabetische Retinopathie ist eine durch Diabetes mellitus hervorgerufene Erkrankung der Netzhaut, welche vorrangig die Schädigung der kleinen Netzhautgefäße (Mikroangiopathie) betrifft.

Risikofaktoren:

  • schlechte Stoffwechseleinstellung
  • Hypertonus
  • Übergewicht
  • Rauchen

Unterformen der Retinopathie:

1.Nichtproliferative Retinopathie („Background- oder Hintergrund-Retinopathie“) Durch den Diabetes mellitus wird die innerste Schicht der kleinen Netzhautgefäße geschädigt. Dabei treten sowohl Gefäßverschlüsse mit örtlicher Minderdurchblutung als auch Aussackungen der Kapillaren mit Mikroblutungen auf. Die Veränderungen können in leichter, mittlerer oder schwerer Ausprägung auftreten. Bei der leichten und mittleren Form bemerkt der Patient häufig keine Veränderung der Sehschärfe. Damit Netzhautschäden zeitnah diagnostiziert und behandelt werden können, sollte sich jeder Diabetiker von Beginn seiner Erkrankung an regelmäßig vom Augenarzt untersuchen lassen.

2. Proliferative Retinopathie Diese schwere Form der diabetischen Retinopathie ist durch Neubildung von krankhaften Blutgefäβen (Proliferation) in der Netzhaut und im Glaskörper gekennzeichnet. Dieses Erkrankungsstadium geht aus der nichtproliferativen diabetischen Retinopathie hervor. In den unzureichend durchbluteten Bereichen der Netzhaut (Ischämiezonen) werden Botenstoffe gebildet, die Gefäβwachstum anregen. Diese Gefäβe können Blutungen in das Augeninnere verursachen. Blutet es in den Glaskörper, so führt dies zu einer plötzlichen und drastischen Verschlechterung der Sehschärfe. In einem späteren Stadium können die so entstandenen Gefäβbäume auf der Netzhaut narbig zusammenschrumpfen und so die Netzhaut vom Untergrund abheben (traktive Netzhautablösung), was zur Erblindung oder sogar zum Verlust des Auges führen kann

3. Diabetische Makulopathie Bei der Makulopathie wird der Punkt des schärfsten Sehens in der Netzhautmitte (Makula) geschädigt. Grund sind Fettablagerungen (Lipidexsudate) und Schwellung der Makula infolge Flüssigkeitsansammlung (Makulaödem) durch Schädigungen der kleinen Netzhautgefäβe. Das kann den fortschreitenden Verlust der zentralen Sehschärfe und damit häufig auch den Verlust des Lesevermögens zur Folge haben. Auch die Fahrtauglichkeit ist gefährdet.

Therapie:

Zur Behandlung der diabetischen Netzhauterkrankung gibt es verschiedene Ansätze. Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung der Netzhautveränderungen ist die optimale Stoffwechseleinstellung des Diabetes. Außerdem sollte ein erhöhter Blutdruck behandelt werden. Bei fortgeschrittenen Netzhautveränderungen ist eine Lasertherapie und / oder Injektionstherapie notwendig. Zur Behandlung von Glaskörpereinblutungen können ergänzend auch eine Kältebehandlung der Netzhaut (Kryokoagulation) und/oder eine Netzhaut-Glaskörper-Operation (Vitrektomie) erforderlich sein.

Ohne konsequente Therapie des Diabetes selbst sind die augenärztlichen Therapiemöglichkeiten in ihrem Erfolg sehr begrenzt.

Netzhauterkrankung Netzhautablösung

Bei Ausbildung eines Netzhautrisses oder bei krankhafter Veränderung des Glaskörpers kann es zu einer Ablösung der Netzhaut kommen.

Symptome:

  • Blitze
  • Zunahme von sichtbaren Trübungen (Rußregen)
  • Einschränkung des Gesichtsfeldes bis zum Sehverlust

Diagnostik:

  • Beurteilung des Augenhintergrundes,
  • Ultraschalluntersuchung des Auges

Therapie:

  • Eindellende Netzhautoperationen mittels Silikonbändern / Silikonplomben
  • Glaskörper- Netzhautchirurgischer Eingriff (pars plana Vitrektomie). Hierbei wird der Glaskörper aus dem Auge entfernt und nach Anlage der abgelösten Netzhaut eine Gas-, Luft- oder Silikonöltamponade eingegeben.

Netzhauterkrankung Maculaforamen und epiretinale Gliose

Bei der epiretinalen Gliose kommt es zu einer Ablagerung von Zellen auf der Netzhaut, welche mit der Zeit wuchern und zur Ausbildung einer Membran führen, die zu Verziehungen der Netzhaut und so zu Sehstörungen führt. Bei den Maculaforamen kommt es zur Ausbildung eines Defektes in der Netzhautmitte. Als Ursache wird vermutet, dass im Rahmen von Membranbildung ähnlich der epiretinalen Gliose eine Zugwirkung insbesondere an der Stelle des schärfsten Sehens, an der die Netzhaut besonders dünn ist, eine Lochbildung verursacht.

Diagnostik:

Augenhintergrunduntersuchung, OCT, Ultraschall

Therapie:

  • Glaskörperchirurgische Operation, bei welcher die Membranen von der Netzhaut entfernt werden.
  • Bei Maculaforamen wird zusätzlich eine Tamponade (Gas, Luft, Silikonöl) in das Auge eingebracht.

Netzhauterkrankung Periphere Netzhautdegeneration

Peripheren Netzhautdegenerationen gelten als Vorstufe von Netzhautrissen, welche in Folge zu einer Netzhautablösung führen können. Oft finden sich diese peripheren Netzhautdegenerationen im Bereich von verdünnten Netzhautstellen bei kurzsichtigen Augen.

Symptome:

  • Blitze und Rußregen

Diagnostik:

  • Augenhintergrunduntersuchung

Therapie:

  • Laserbehandlung des veränderten Netzhautbereiches
  • regelmäßige Augenhintergrundkontrollen bei Risikopatienten

Netzhauterkrankung Netzhautgefäßverschlüsse

Netzhautgefäßverschlüsse führen infolge von Embolien oder Thrombosen zu einer raschen Sehverschlechterung. Nach Verschluss eines Netzhautgefäßes kommt es zu einem Sauerstoffmangel mit Untergang von Netzhautgewebe und eventuell bleibendem Sehverlust. Die Behandlung der Gefäßverschlüsse ist schwierig, in vielen Fällen verbleibt ein Sehverlust am betroffenen Auge. Als Ursache ist meistens eine nicht optimal eingestellte Herz-Kreislauffunktion mit Gefäßveränderungen oder Veränderungen im Stoffwechsel zu sehen. Deshalb ist nach Auftreten eines Netzhautgefäßverschlusses eine umfangreiche Herz-Kreislaufdiagnostik und Untersuchung der Stoffwechselparameter durch den Hausarzt vorzunehmen.

Diagnostik:

  • Augenhintergrunduntersuchung, Fluoreszenzangiografie, OCT, internistische Diagnostik

Therapie:

Die derzeit vorhandenen Therapiemöglichkeiten mindern die Folgezustände der Netzhautgefäßverschlüsse.

  • Laserkoagulation
  • Anwendung proliferationshemmender Medikamente (intravitreale Injektion)
  • Operative Therapie (Vitrektomie = ppV) bei Komplikationen wie z.B. Glaskörpereinblutung

Krankheitsbild Glaskörperveränderungen

Der Glaskörper nimmt fast 2/3 des Raumes im Augeninneren ein und befindet sich zwischen Linse und Netzhaut. Die gelartige, durchsichtige Substanz besteht zu 98 % aus Wasser und zu 2 % aus Hyaluronsäure und einem Netz aus Kollagenfasern. Der Glaskörper ist durchsichtig, hat ein hohes Wasserbindungsvermögen und ist verantwortlich für die Formkonstanz des Auges.

Glaskörperabhebung Die Abhebung des Glaskörpers von der Netzhaut kann im Rahmen des Alterungsprozesses oder auch nach Prellungen und Verletzungen des Auges auftreten. Sie geht mit dem Wahrnehmen von Blitzen, punktförmigen oder geformten beweglichen Trübungen (Mouches volantes = tanzende Mücken) einher, seltener mit einem Riss der Netzhaut. Glaskörpersymptome müssen beim Augenarzt abgeklärt werden.

Glaskörpereinblutung Blutung in den Glaskörper als Komplikation einer Diabetes-Erkrankung, als Folge von Verletzungen oder Prellungen am Auge, als Komplikation bei Gefäßverschlüssen der Netzhaut oder im Rahmen einer Glaskörperabhebung

Glaskörperdestruktion Altersveränderung des Glaskörpers, welche als feine, bewegliche Trübung wahrgenommen wird

Glaskörperentzündung Trübung des Glaskörpers infolge einer Entzündung der mittleren Augenhaut (Uvea), der Aderhaut (Choroidea), des Strahlenkörpers (Corpus ciliare) oder der Regenbogenhaut (Iris)

Synchisis szintillans Funkensehen infolge Cholesterineinlagerungen des Glaskörpers

Glaskörpertrübung Mouches volantes (tanzende Mücken) sind physiologische Altersveränderungen des Glaskörpers durch Zusammenlagerung von Kollagenfibrillen des Glaskörpers

Diagnostik:

  • Spaltlampen- und Augenhintergrunduntersuchung, Ultraschall, OCT

Therapie:

  • Glaskörperveränderungen können bei entsprechender Indikation durch eine Glaskörper- OP (Vitrektomie) entfernt werden

QUALITÄTSMANAGEMENT

Wir führten seit Januar 2007 im gesamten Praxis- und Augentagesklinikbereich (OP) ein Qualitätsmanagement ein, welches im Januar 2010 auf DIN ISO EN 9001:2008 aktuell zertifiziert wurde. Gleichzeitig wurde 2008 und 2009 dem gesamten Praxis- und OP-Bereich eine Zertifizierung nach dem Hygiene-Rahmenplan erteilt.
In unserem QM-Handbuch sind alle Arbeitsabläufe optimiert aufgeführt und unterliegen in der Anwendung einer ständigen Qualitätskontrolle und kontinuierlichen Verbesserung. Alle Prozesse im Augen-OP folgen genau festgelegten OP- und Pflegestandards. Die Aufbereitung des gesamten Sterilgutes (Instrumente) erfolgt direkt im OP und unterliegt einer jährlichen Verifizierung. Alle Geräte erfüllen moderne technische Anforderungen und der standardisierte Ablauf der Sterilgut-Aufbereitung erfolgt gemäß den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes (RKI), des Medizinproduktgesetz (MPG) und der Medizinproduktebetreiberverordnung (MPBetreibV).

Die Praxis erfüllt alle Anforderungen des neuen Datenschutzgesetzes DSGVO. Die Umsetzung erfolgt durch einen externen Datenschutzbeauftragten.

NOTRUF

Augenärztlicher Bereitschaftsdienst Cottbus

0180 558 222 349 5

(per Handy, max. 42 Cent/Minute, Deutsches Festnetz 14 Cent/Minute)

Die kostenlose Rufnummer für ärztliche Hilfe außerhalb der Praxisöffnungszeiten (bundesweit)

116117

Der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen. Notruf bei lebensbedrohlichen Krankheiten

112

Apotheken Notdienst

0800 002 28 33

(aus dem Festnetz kostenlos)

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